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Kleine Hafenrundfahrt

 

Hamburg Harburg, Samstag, 02.08.2014: Nachdem die einen den Ruf der Wildnis abgeschüttelt haben und gleich nach Hause zurück in die Zivilisation gekehrt sind, laufen andere per pedes durch die Innenstadt von Hamburg und schauen den großen Schiffen beim "Cruise Day", einem Schaulaufen der Yachten und Komfortkreuzer durch den Hamburger Hafen zu. Eine kleine Gruppe Unentwegter setzt sich aber in ihre Kajaks und paddeln mit Sportfreund Rolf vom Nachbar-Verein Kanusport Harburg durch den Hamburger Hafen. Dorthin, wo der Geruch von Dieselöl über dem Wasser wabert, das metallische Klingen von Ladekränen hallt oder Winden, Pumpen und Turbinen rauschen.

  • 148 - Kunstprojekt in Hamburg - 4 dieser Figuren schauen auf die Hansestadt
  • 149 - unter der Harburger Eisenbahnbrucke geht es dorthin wo die richtigen Schiffe fahren
  • 150 - vorbei am Kohlekraftwerk
  • 151 - und am Containerterminal Altenwerder

Ich schließe mich der Paddelgruppe an (und zähle weitere 15 Personen). Es geht unter den Brücken von Harburg durch und die Süderelbe hinab. Das große Kohlekraftwerk und das Container Terminal Altenwerder lassen wir links liegen. Schließlich erhebt sich vor uns der kühne Bogen der hohen Köhlbrandbrücke. Hier biegen wir rechts auf die Rethe ab, paddeln teils an still liegenden Schiffen vorbei, teils an verlassenen oder noch funktionierenden Verladeanlagen, Öltanks, Speichersilos und Industriegebäuden.

Die Tage der alten Hubbrücke am Reiherstieg sind gezählt. Sie wird durch eine Klappbrücke ersetzt, die schon relativ fertig aussieht. Allerdings verhindern noch einige Baustellen daran die Benutzung. Allerdings soll das alles im folgenden Jahr, wenn die nächste Generation von Elbefahrern in Hamburg angekommen sind, fertig sein.

Nicht fertig wird bis dahin die Elbphilharmonie, Hamburgs Jahrhundertbaustelle und Milliardengrab. Ein Blick aus der Ferne ist vom Reiherstieg aus zu erkennen. Wir paddeln indes auf die über ein Jahrhundert alte Reiherstiegsschleuse zu. Allerdings dient diese Schleuse nicht als Höhenausgleich zwischen zwei verschiedenen Wasserniveaus, sondern als Strömungsbremse, um den Durchfluss der Elbströmung ins Hafenbecken zu verhindern. So geht das untere Schiebetor auf, schließt sich nach Einfahrt. Ist es geschlossen, öffnet sich sogleich das automatisch gesteuerte Obertor und wir sind zurück auf der Süderelbe. Jetzt beginnt der letzte Kampf gegen die Ebbströmung und zurück zum Harburger Kanu-Club.

 

gepaddelte Etappen      
Datum Start Ziel Distanz Gesamtkilometer  Blogeintrag
13.07.2014 Schmilka Dresden 44 44 hier...
14.07.2014 Ruhetag in Dresden hier...
15.07.2014 Dresden Meißen 34 78 hier...
16.07.2014 Meißen Riesa 25 103 hier...
17.07.2014 Riesa Torgau 48 151 hier...
18.07.2014 Torgau Wittenberg 58 209 hier...
19.07.2014 Ruhetag in Lutherstadt Wittenberg hier...
20.07.2014 Wittenberg Coswig 23 232 hier...
21.07.2014 Coswig Aken 40 272 hier...
22.07.2014 Aken Magdeburg 47 + 1 320 hier...
23.07.2014 Ruhetag in Magdeburg hier...
24.07.2014 Magdeburg Rogätz 1 + 28 349 hier...
25.07.2014 Rogätz Tangermünde 37 + 1 387 hier...
26.07.2014 Tangermünde Havelberg 1 + 35 + 3 426 hier...
27.07.2014 Havelberg Wittenberge 3 + 32 + 2 463 hier...
28.07.2014 Wittenberge Dömitz 2 + 49 + 1 515 hier...
29.07.2014 Ruhetag in Dömitz hier...
30.07.2014 Dömitz Klein Kühren 1 + 32 548 hier...
31.07.2014 Klein Kühren Geesthacht 47 595 hier...
01.08.2014 Geesthacht Hamburg Harburg 33 628 hier...
02.08.2014 Abschlusabend in Hamburg Harburg  
           
Die "kleinen" Zahlen geben die Distanzen auf den Zufahrten zu den Übernachtungsplätzen an.

 

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